Chistiane Oelze

Sopran

Christiane Oelze studierte Gesang an der Kölner Musikhochschule und ist eine international erfolgreiche Interpretin lyrischer Partien, geistlicher Werke und Lied- und Konzertrepertoires. In ihrer über 35-jährigen Konzerttätigkeit hat sie weltweit mit berühmten Kammer-, Sinfonie- und Radio-Sinfonieorchestern, ua. Los Angeles Orchestra, Concertgebouw-Orchester, London Symphony-Orchestra, Berliner Philharmoniker, Dresdner Staatskapelle, Gewandhaus-Orchester Leipzig, zusammengearbeitet.

Christiane Oelze galt anfangs insbesondere als Mozart-Interpretin und profilierte sich ebenso mit Werken der Klassischen Moderne. Beispielsweise hat ihre Gesamtaufnahme der Vokalwerke Anton Weberns mit den Berliner Philharmonikern und Pierre Boulez Referenzstatus. Sie setzte sich für die von den Nationalsozialisten als „Entartete Musik“ verbotenen Werke der Komponisten Hanns Eisler, Kurt Weill und Viktor Ullmann ein. Ihre besondere Liebe gilt der Gattung Lied, bei der es Oelze auf die „Verschmelzung“ von vokalem und instrumentalem Part ankommt.

Zu ihren rund 70 CD– und DVD-Produktionen zählen u.a. Goethe-Vertonungen, Strauss-Lieder und Beethovens 9. Sinfonie. Ihre Mahler-Symphonie Nr. 4, arrangiert von Erwin Stein, wurde 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2022 ist sie bei mehreren Kammermusik-Festivals eingeladen, des Weiteren wird sie eine CD-Aufnahme und Konzerte mit dem E-MEX-Ensemble sowie mit dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln singen.

Christiane Oelze lehrte von 2003 bis 2008 als Professorin für Gesang an der Robert-Schumann- Hochschule in Düsseldorf. Seit 2018 ist sie Dozentin der Schweizer Kalaidos Musikhochschule.

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