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Haiou Zhang Sommerreise 2014 - Aktuelle Presse

''Das begann gleich mit Bachs „Chromatischer Phantasie und Fuge“, die dessen Sohn Carl Philipp Emanuel als „schön bis in alle saecula“ bezeichnete. Bei der Interpretation durch Haiou Zhang glaubte man, vor allem in der Fuge, einen Blick in einen Raum zu werfen, in dem sich viele farbig-lebendige Elemente zu einem quasi kosmischen Ganzen vereinigen...

So wie Haiou Zhang die Klangfarben des Orchesters oder von Orgelregistern aus dem Flügel herauszuholen vermag, das können nur wenige. Eine Virtuosität, für die es offenbar nichts Unmögliches gibt."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12. März, Roland Dymke

''Mit Meisterwerken wie die „Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903“ von Bach, Mozarts „Fantasie d-Moll KV 392“, der „Vogelpredigt“ von Liszt oder „La Valse“ von Ravel erfüllten mal sanfte und romantische, mal kraftvoll donnernde Klänge den Kirchenraum und ließen den Abend zu einem unvergesslichen Hörerlebnis werden. Fasziniert von der technischen Brillanz und der ausdrucksstarken Hingabe des Künstlers zu seinem Instrument, hielt das Publikum förmlich den Atem an. Erst nachdem der letzte Ton eines Stückes in absoluter Stille verklungen war, applaudierte es stürmisch. Ein musikalischer Hochgenuss.''
Neue Osnabrücker Zeitung, 14. März, Redaktion

Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur

''Beethoven klingt mit diesem Pianisten und Orchester, das hier ohne den Dirigenten, dessen Funktion historischer Praxis gemäß der Konzertmeister übernimmt, auskommt, ebenfalls leicht, fast schon lyrisch. Die wuchtigen Klänge bleiben aus, der Pianist spielt sehr klar, glockenrein klingt es, ausnehmend musikantisch. Das Orchester greift die feinen Nuancen auf. Selbst das Adagio, das einen eher schwermütigen Beginn hat, gibt sich der Verzweiflung nicht preis, sondern wendet sich fast unvermittelt ins Hellere.Haiou Zhang nutzt die Möglichkeiten, so dass auch die feinsten leisen Töne noch mit einem Klangvolumen ausgestattet sind und sich die spannende Atmosphäre ins Publikum direkt überträgt."
Badische Zeitung, 6. Mai, Susanne Ramm-Weber

''Kraftvoll, expressiv und leidenschaftlich ist das Allegro con brio, träumerisch zart sind die poetischen Klangbilder des Adagio, atemberaubend ist das von langen Solopassagen dominierte Rondo. 29 Jahre jung, ist Zhang, auf dem Weg zur Weltkarriere und begeisterte das Publikum mit seinem meisterhaften, leichtfüßig eleganten Spiel.''
Schwäbische Zeitung, 8. Mai, Redaktion

''Der samtene, schön phrasierte Klangeindruck von vorher war auch hier zu beobachten. Haiou Zhang warf sich sogleich mit einem sehr pointierten Anschlag ins Zeug, ließ die Sechzehntelketten herrlich perlen und entwarf so ein etwas anderes Bild von klassischem Ebenmaß, als es das Orchester vorgegeben hatte. Daraus ergab sich eine sich eine interpretatorische Spannung, die auf den Hörer sehr anregend wirkte...''
Süddeutsche Zeitung, 14. Mai, Klaus Mohr

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